Gelius Trio
 

Über uns

„Nicht mehr von dieser Welt ist das Spiel des Gelius Trios“  urteilte die Süddeutsche Zeitung.
Marco Frei in SZ 2007

Anlässlich einer CD-Produktion  mit Werken der Komponistin Dorothee Eberhardt fanden sich die Musiker erstmalig zusammen und gründeten aus dieser positiven Begegnung heraus 1999 das GELIUS TRIO, dessen Namensgeberin die Pianistin ist.
Die Erfahrungen der beiden Streicher als Konzertmeister der Münchner Philharmoniker, die unter der Leitung der großen Dirigenten unserer Zeit musizieren, fließen in die Zusammenarbeit als große Bereicherung ein. Micaela Gelius versteht es, den Flügel singen zu lassen, einfühlsam zu begleiten, aber auch ihre pianistische Raffinesse auszuspielen.

Das Trio ist berühmt für den gemeinsamen Atem, der die Phrasierungen der Musiker durchzieht, für Klangschönheit, Leidenschaft und tiefe Empfindung.

Sreten Krstic spielt eine Geige von Nicolaus Gagliano, Michael Hell ein Cello, gebaut von dessen Bruder Januarius Gagliano aus dem Jahre 1736.

Das Repertoire des Gelius Trios umfasst neben klassischen und romantischen Werken auch Ausflüge in die Welt des Tango und Jazz, wie die Musiker auf ihrer neuen CD Oblivion unter Beweis stellen.

 

Sreten Krstic, Violine

ist seit 1980 Mitglied der Münchner Philharmoniker (seit 1982 als Erster Konzertmeister).

Er wurde 1953 in Belgrad geboren. Im Alter von sieben Jahren begann er Violine zu spielen und beendete vierzehn Jahre später sein Musikstudium in Belgrad bei Prof. Toskov und Prof. Paviovic. Schon ein Jahr vorher hatte er einen Preis im Internationalen Wettbewerb der "Jeunesses Musicales" im Fach Duo Violine - Klavier gewonnen. Drei Jahre später gewann er den Internationalen Wettbewerb von Belgrad im Fach Violine und erhielt zusätzlich einen Sonderpreis für die beste Interpretation der Solosonaten Bachs.

Konzerttourneen führten ihn durch Europa, Japan, USA und die UdSSR. Sreten Krstic wurde zu Aufnahmen von WDR, BR und BBC London eingeladen und spielte bei allen Rundfunk- und Fernsehstudios Jugoslawiens. Als Solist spielte er mit Sergiu Celibidache, Hiroshi Wakasugi, Horst Stein, Vaclav Neumann, Droitrij Kitajenko u.v.a. Er hat zahlreiche CDs eingespielt.

 

Michael Hell, Violoncello

wurde als Sohn einer Musikerfamilie in Wien geboren. Er studierte an der Wiener Musikuniversität und beendete er das Studium 1980 mit hohen Auszeichnungen. 1981 verpflichteten ihn die Münchner Philharmoniker als ersten Solocellisten. Unter Anleitung von Sergiu Celibidache erarbeitete er jahrelang die phänomenologischen Gesichtspunkte der Musik und des Klanges.

Als Solist spielte er Cellokonzerte mit namhaften Dirigenten wie Christoph von Dohnanyi, Herbert Blomstedt, Hiroshi Wakasugi, Dmitrij Kitajenko, Maxim Schostakowitsch und vielen mehr in Deutschland, Italien, Österreich, Japan, Norwegen und der Schweiz. Als Solist, Kammermusiker und Lehrer bereiste er fast alle europäische Länder, Südamerika, Mexiko, China und regelmäßig Japan. Er wirkte  bei diversen internationalen Festspielen mit und nahm CDs, Rundfunk und Fernsehaufnahmen auf. Seit 2002 ist er Lehrer am Tiroler Landeskonservatorium. 2008 wurde er für seine kulturellen Verdienste vom österreichischen Bundespräsidenten zum Professor ernannt.

Im Januar 2012 ist die CD Liebesfreud & Liebesleid bei Hänssler erschienen, auf der sich Michael Hell und Micaela Gelius als Duo präsentieren.

 

Micaela Gelius, Klavier

Micaela Gelius trat schon vor ihrem Studium mehrmals als Solistin mit den Münchner Symphonikern auf. Nach dem Abitur studierte sie in München und Würzburg Klavier bei Erich Appel und Margarita Höhenrieder, Liedbegleitung bei Erik Werba und Helmut Deutsch und Schulmusik. Ein Stipendium des "Internationalen Vereins für Kammermusik" ergänzte ihre Studien.

Als Solistin und Kammermusikpartnerin konzertiert sie in Europa, Amerika und Asien und gastiert bei bedeutenden Musikfestivals. Ihr Repertoire ist auf zahlreichen CD- Einspielungen dokumentiert.

Micaela Gelius ist Dozentin für Klavier an der Universität Augsburg und Jurorin beim Wettbewerb „Jugend musiziert“. Die Pianistin hat eine Homepage.


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